Schwanger in Aschaffenburg

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen
Landratsamt Aschaffenburg/Abteilung Gesundheitswesen
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Aktuelles

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Letzte Aktualisierung: Juli 2018

Psychische Krisen nach der Geburt

Krisen nach der Geburt - Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern am bayerischen Untermain

Am 25.09.2018 findet zu diesem Thema ein Vortragsabend im Klinikum Aschaffenburg – Personalcafeteria statt.
 
Veranstalter sind die Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen und die Koordinierungsstelle für Frühe Hilfen (KoKi) am Landratsamt Aschaffenburg sowie die Frauenklinik am Klinikum Aschaffenburg.
Herzlich eingeladen sind alle interessierten Eltern, Angehörige und Fachkräfte.

Die Zeit nach der Geburt eines Kindes ist sehr aufregend, vieles ist neu und manchmal so ganz anders als geplant.
Nicht immer überwiegen Gefühle von Glück und Freude. Es kann passieren, dass Traurigkeit, Ängste, Antriebslosigkeit und Gefühle der Überforderung immer mehr Raum einnehmen und alleine nicht mehr zu bewältigen sind.
Experten gehen davon aus, dass etwas 10 bis 20 % der Mütter und etwa 4-6 % der Väter von dieser Problematik betroffen sind.
Häufig haben Betroffene nicht den Mut, offen über ihre Situation zu sprechen und Partner oder Angehörige wissen nicht, an wen sie sich zur Lösung dieser Problematik wenden können.

Nähere Informationen - Krisen nach der Geburt

Bayerisches Familiengeld

Zum 1. September 2018 soll das bayerische Familiengeld starten. Hiervon werden künftig alle Eltern von ein-und zweijährigen Kindern profitieren.
Die Eltern werden unabhängig von ihrem Einkommen mit 250 EURO pro Monat und Kind unterstützt. Ab dem dritten Kind gibt es monatlich 300 EURO.
Alle Eltern erhalten diese Leistung, unabhängig davon, ob das Kind eine Krippe besucht oder nicht.
Dafür fallen Betreuungsgeld und bayerisches Landeserziehungsgeld weg.
Wer in Bayern Elterngeld beantragt und bewilligt bekommen hat, muss keinen weiteren Antrag stellen. Der Elterngeldantrag gilt zugleich als Antrag auf Familiengeld.
Für alle anderen wird es einen Online-Antrag geben.

Die Angaben sind entnommen aus dem Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 08.05.2018 und beruhen auf dem am 08.05.2018 vom bayerischen Kabinett verabschiedeten Gesetzentwurf.

Weitere Informationen finden Sie unter

Zentrales Familienportal

Am 05.07.2018 wurde das neue zentrale Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)geschaltet:
Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss – unter der Webadresse www.familienportal.de finden Familien unter einem digitalen Dach alle wichtigen Informationen und Beratungsangebote rund um das Thema Familie.

Das neue Familienportal informiert nicht nur zielgenau über sämtliche staatliche Familienleistungen, sondern liefert auch wichtige Hinweise zu weiteren Leistungen wie Ausbildungsförderung, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.

Das Portal orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenslagen von Familien und ist so aufgebaut, dass Nutzerinnen und Nutzer die gewünschte Information mit nur wenigen Klicks finden. Gleiches gilt für die Suche nach Angeboten vor Ort: Durch Eingabe ihrer Postleitzahl finden Familien die Ämter und Beratungsstellen in ihrer Nähe, bei denen sie Leistungen beantragen können oder weitere Unterstützungsangebote bekommen.
Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 042 Veröffentlicht am 04.07.2018

Entgelttransparenzgesetz

Ab dem 6. Januar gilt der individuelle Auskunftsanspruch nach dem Entgelttransparenzgesetz. Damit können Beschäftigte bei ihrem Arbeitgeber erfragen, nach welchen Kriterien sie bezahlt werden.

Mutterschutz

Im Jahr 2017 wurde das Mutterschutzrecht umfassend reformiert: Nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung gilt eine längere Schutzfrist; privat krankenversicherte Mütter sind finanziell besser abgesichert.

Zum 1. Januar 2018 sind noch weitere Änderungen in Kraft getreten.
Das Mutterschutzgesetz gilt nun auch für Schülerinnen und Studentinnen, wenn sie ein Pflichtpraktikum absolvieren oder wenn ihre Ausbildungsstelle den Ort, die Zeit und den Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt. Auch Entwicklungshelferinnen, Frauen im Bundesfreiwilligendienst oder arbeitnehmerähnliche Selbstständige werden jetzt ausdrücklich durch das Mutterschutzgesetz geschützt.

Die Regelungen zum Verbot zur Nacht- und Sonntagsarbeit sind branchenunabhängig gefasst. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wurde ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.

Die Regelungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen sind klarer und verständlicher. Außerdem erarbeitet ein neuer Ausschuss für Mutterschutz praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung des Mutterschutzes.


Familienleistungen

Das Kindergeld, der Kinderfreibetrag und der Unterhaltsvorschuss wurden zum 1. Januar
2018 erhöht. Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Familienleistungen verschaffen möchte, kann das neue Infotool Familie nutzen. Mit nur wenigen Klicks können Eltern ermitteln, auf welche Leistungen und Unterstützungsangebote sie voraussichtlich Anspruch haben. Auch auf die Frage, wo und wie Leistungen beantragt werden können, gibt das Infotool Antwort.

Kindergeld

Das Kindergeld zählt zu den wichtigsten Leistungen für Familien in Deutschland. Es erreicht die Familien direkt und trägt damit zu ihrer finanziellen Entlastung bei. Es wurde um je zwei Euro erhöht und beträgt seit 01.01.2018:

    • für das erste und zweite Kind jeweils 194 Euro monatlich
    • für das dritte Kind 200 Euro monatlich
    • und für das vierte und jedes weiteres Kind jeweils 225 Euro monatlich.

Kindergeld gibt es grundsätzlich für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr, für Kinder in Ausbildung bis zum 25. Lebensjahr und für arbeitslose Kinder bis zum 21. Lebensjahr.



Kinderfreibetrag

Eltern bekommen entweder Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge für Kinder bei der Einkommensteuer. Das Finanzamt prüft im Rahmen der jährlichen Einkommensteuerveranlagung automatisch, ob für die Eltern die Freibeträge für Kinder oder das ausbezahlte Kindergeld günstiger sind.

Der Kinderfreibetrag wurde zum 1. Januar 2018 um 72 Euro auf 4788 Euro erhöht. Der Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs-, oder Ausbildungsbedarf beträgt unverändert 2640 Euro.


Unterhaltsvorschuss

Mit dem Unterhaltsvorschuss unterstützt der Staat Alleinerziehende und Kinder, wenn das andere Elternteil nicht oder unregelmäßig Unterhalt zahlt. Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich nach dem Alter der Kinder und beträgt seit 2018:

    • für Kinder bis 5 Jahren: 154 Euro monatlich
    • für Kinder von 6 bis 11 Jahren: 205 Euro monatlich
    • für Kinder von 12 bis 17 Jahren: 273 Euro monatlich
   
 
Informationsportal für Familien in Bayern

Familienland Bayern - ein Internetangebot für Eltern und solche, die es werden wollen, mit vielen Informationen rund um das Thema Familie.
 

 
Immer wieder aktuell
Kein Alkohol während der Schwangerschaft

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann das ungeborene Kind massiv schädigen.
Nach Schätzungen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung werden jährlich etwa 10.000 Babys in Deutschland  mit alkoholbedingten Schädigungen geboren, ca. 2.000 davon mit dem "Fetalen Alkoholsyndrom (FAS)", einer schwerwiegenden geistigen und körperlichen Behinderung.
Diese Kinder brauchen spezielle Hilfe und Unterstützung  -  häufig ein Leben lang. Deshalb sollten Frauen während der Schwangerschaft komplett auf Alkohol verzichten.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet einen Selbsttest für Schwangere an.
Informationen über FAS und FASD liefert der FASD Deutschland e.V. und Wissenswertes für werdende Mütter und Väter das Bayerische Zentrum  für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG)
 
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