Schwanger in Aschaffenburg

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen
Landratsamt Aschaffenburg/Abteilung Gesundheitswesen
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Aktuelles

Aktuelles
Letzte Aktualisierung: Januar 2017

Unsere Beratungsstelle ist umgezogen. Wir befinden uns jetzt in Aschaffenburg in der Auhofstraße 21, 2.Stock.
Das Beratungsangebot gilt wie bisher für alle Bürger/Innen unabhängig von ihrem Wohnort.

Neue Gesetzesregelungen - wir haben die wichtigsten zusammengefasst:

Kindergeld:
Ab 1.Januar 2017 beträgt das Kindergeld für das erste und zweite Kind 192 €
für das dritte Kind 198 € und für jedes weitere Kind 223 € pro Monat.

Kindergeld: Einführung der Steuer-Identifikationsnummern
Für den Bezug von Kindergeld ist ab 1.1.2016 die Angabe der Steuer-Identifikationsnummern des Kindergeld-Berechtigten und der Kinder, unabhängig von deren Geburtsdatum Voraussetzung. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Kindergeld für jedes Kind nur einmal ausgezahlt wird.
Bei Neuanträgen teilen Eltern den Familienkassen die eigene und die Steuer-Identifikationsnummer der Kinder über den Kindergeldantrag mit. Für Neugeborene erhält der Berechtigte automatisch die Steuer-Identifikationsnummer.
Eine Steuer-Identifikationsnummer wird automatisch durch das Bundeszentralamt für Steuern jeder Person mitgeteilt, die mit Hauptwohnung oder alleiniger Wohnung in einem Melderegister in Deutschland erfasst ist. Die Nummer ist auch auf der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitgebers oder dem Einkommensteuerbescheid verzeichnet. Wer sie verlegt, verloren oder vergessen hat, kann sie sich über dieses Online-Formular erneut zusenden lassen.

Erhöhung Kinderzuschlag für Familien mit geringem Einkommen
Ab dem 1. Januar 2017 wird der Kinderzuschlag monatlich auf bis zu 170 Euro pro Kind erhöht.
Für Familien mit geringem Einkommen besteht so eine größere Chance Grundsicherungsleisten zu vermeiden.
Den Kinderzuschlag können Elternpaare und Alleinerziehende für ihr Kind erhalten, wenn dieses unverheiratet, unter 25 Jahre alt ist und in ihrem Haushalt lebt und wenn die Eltern für dieses Kind Kindergeld beziehen. Außerdem sind weitere Voraussetzungen zu erfüllen: Zum Beispiel müssen die monatlichen Einnahmen der Eltern mindestens 900 Euro für Elternpaare und 600 Euro für Alleinerziehende betragen und dürfen eine bestimmte Grenze nicht überschreiten.
Die obere Einkommensgrenze liegt zum Beispiel für ein Elternpaar mit 2 Kindern und einer monatlichen Miete von 690 Euro warm bei ca. 2.400 Euro brutto. Für ein Elternpaar mit 3 Kindern und einer monatlichen Miete von 780 Euro warm liegt sie bei ca. 3.000 Euro. Und für eine Alleinerziehende mit einem Kind und einer monatlichen Miete von 560 Euro warm liegt die Einkommensgrenze bei ca. 2.000 Euro brutto.

Wer Anspruch auf Kinderzuschlag hat, kann zusätzlich Bildungs- und Teilhabeleistungen in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Internet unter: www.bmfsfj.de bzw. www.familien-wegweiser.de
Folgen Sie dem Bundesfamilienministerium auf Twitter: www.twitter.com/BMFSFJ

Unterhalt für Kinder:
Düsseldorfer Tabelle gültig ab 01.Januar 2017
Die Bedarfssätze für unterhaltsberechtigte Kinder werden erhöht, der Mindestunterhalt für Kinder bis zum 6. Lebensjahr beträgt 342,--€.

Unterhaltsvorschuss erhalten Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres, die bei einem alleinerziehenden Elternteil leben und keinen oder keinen regelmäßigen Unterhalt von dem anderen Elternteil erhalten. Der Unterhaltsvorschuss wird für maximal 72 Monate gezahlt. Nach Abzug des für ein erstes Kind zu zahlendes Kindergeld ergeben sich folgende Unterhaltsvorschussbeträge: für Kinder bis 5 Jahre 150,.€ monatlich, für Kinder bis zum 12ten Geburtstag 201,-€ monatlich.

Geplante Unterhaltsvorschuss-Reform kommt zum 1.7.2017
Wenn zum 1. Juli die Reform in Kraft tritt, wird die Begrenzung der Unterhaltsvorschuss-Bezugsdauer  auf sechs Jahre aufgehoben. Zudem wird das Höchstalter von zwölf Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr heraufgesetzt.
Die Reform sieht weiterhin vor, dass künftig alle Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ohne Höchstbezugsdauer grundsätzlich Anspruch auf den Unterhaltsvorschuss  haben. Dieser Anspruch für ältere Kinder wird wirksam, wenn das Kind nicht auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen ist. Er gilt auch für Alleinerziehende mit einem Mindesteinkommen von 600 Euro brutto, die ihren Verdienst durch Hartz-IV-Leistungen aufstocken.

Neue Regelsätze für Hartz IV ab Januar 2017

Kinderfreibetrag
Für 2017 beträgt die Erhöhung des Kinderfreibetrags 110 Euro

Bayerisches Betreuungsgeld
Der Landtag hat am 1. Juni 2016 das Gesetz zum Bayerischen Betreuungsgeld beschlossen. Das Gesetz ist nach seiner Verkündung am 22. Juni 2016 in Kraftgetreten.
Das Bayerische Betreuungsgeldgesetz (BayBtGG) sieht einen nahtlosen Übergang von der Bundes- zur Landesleistung vor. Betreuungsgeld wird Eltern, die die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, auch rückwirkend - längstens bis zum 1. Januar 2015 - bewilligt und ausgezahlt.

Steuerliche Entlastungen:
Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wurde zum 1. Januar 2015 von 1308€ auf 1908€ jährlich erhöht. Zudem wird eine Staffelung ab dem 2. Kind mit zusätzlich 240€ pro weiterem Kind neu eingeführt.

Elterngeldrechner mit Planer für Geburten ab 01.07.2015
Für Geburten ab 01.07.2015 können Mütter und Väter Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren. Das Bundesfamilienministerium bietet hierfür einen digitalen Elterngeldrechner mit Planer an. Wer lieber konventionell auf Papier plant, kann sich von dort kostenlos eine Planungs-Stecktabelle zusenden lassen.

"Pille danach" rezeptfrei in Apotheken
Die "Pille danach" ist ab dem 15.03. auch in Deutschland rezeptfrei in Apotheken zu beziehen. Mädchen und junge Frauen bis zum 20. Geburtstag können sie wie bisher kostenfrei per ärztlicher Verordnung erhalten. Ein Bezug über Versandapotheken ist nicht möglich.
Weitere Informationen:
    • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
    • Handlungsempfehlungen der Bundesapothekenkammer (Stand: 28.01.2015)
    • Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, DGGG, vom 04.03.2015

Vertrauliche Geburt
Seit 01.05.2014 gibt es die Möglichkeit für schwangere Frauen, die ihr Kind anonym entbinden möchten, die Möglichkeit der Vertraulichen Geburt. Sie erhalten eine umfassende, an der individuellen Notlage orientierte Beratung. Das Kind kann auf Wunsch medizinisch betreut geboren werden, ohne dass die Mutter ihre Identität preisgeben muss. Dabei wird jedoch das Recht des Kindes auf Kenntnisnahme seiner Abstammung berücksichtigt. Hierzu dient ein Herkunftsnachweis, den das Kind ab Vollendung des 16. Lebensjahres einsehen kann.
Das Hilfetelefon „Schwanger in Not-anonym und sicher“ ist unter der Rufnummer 0800 40 40 020 rund um die Uhr erreichbar. Es gibt auch die Möglichkeit der online-Beratung. Weitere Informationen unter https://www.geburt-vertraulich.de/startseite/

Regelung im Umgang mit "Sternenkindern"
Eltern von "Sternenkindern" können die Geburt ihres Kindes beim Standesamt dauerhaft dokumentieren lassen und ihrem Kind damit offiziell eine Existenz geben. Seit der Inkrafttretung des Gesetzes im Mai 2013 ist eine solche Beurkundung bei Kindern, die mit unter 500 Gramm tot geboren wurden möglich. Mit der Änderung des Personenstandsrechts wurde ein würdiger Umgang mit den "Sternenkindern" ermöglicht. http://www.bundesverband-kinderhospiz.de/sternenkinder/462-neuregelung-im-umgang-mit-sternenkindern

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